Radiologiepraxis Mutlangen

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Die Kernspintomographie der Brust (Mamma-MRT)


Die Kernspintomographie der Brust hat sich bei entsprechenden Fragestellung in Ergänzung zur Basisuntersuchung Mammographie/Sonographie etabliert. Die Kernspintomographie ersetzt die Basisuntersuchungen nicht.

Mamma-MRT Die Kernspintomographie der Mamma ist keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Kostenübernahme erfolgt in besonderen Fällen:

  • Patientin welche wegen eines Mammakarzinoms operiert wurden, zum Ausschluss eines erneuten Tumorwachstums (Rezidivs), frühestens 6 Monate nach Operation
  • Primärtumorsuche bei Lymphknotenmetastasen der Achselregion und nicht ausreichend aussagefähiger Mammographie/Sonographie

In allen anderen Fällen muß eine gesetzlich versicherte Patientin vor der Untersuchung eine Kostenübernahmebescheinigung ihrer Krankenkasse einholen. Hierzu wird zunächst ein Beratungsgespräch durchgeführt.

Bei Privatpatientinnen gehört diese Leistung zum Versicherungsumfang.
Die Kernspintomographie wird u.a. empfohlen

  • nach Operationen/Bestrahlungen bei besserer Unterscheidung von Narben- und Tumorgewebe
  • nach Prothesenimplantation (z.B. Silicon)
  • als weiterführende präoperative Abkärung bei mammographisch dichtem Gewebe zum Ausschluß weiterer Tumore
  • zur Differenzierung von gut- und bösartigen Herden bei mammographisch eingeschränkter Beurteilung.

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