Radiologiepraxis Mutlangen

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Home Die Leistungen Knochendichtemessung

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)


Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung mit einer verminderten Knochenmineralisation und einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche. Osteoporose ist die häufigste Knochenstoffwechselerkrankung mit hohem Erkrankungsrisiko der Älteren. Insbesondere bei einem Teil der Frauen in den Wechseljahren sinkt durch die Abnahme der Konzentration weiblicher Hormone die Knochendichte vermehrt ab.

Die Gefahr von  Knochenbrüchen und Wirbelsäulenverkrümmungen steigt entsprechend einer verminderten Mineralisation. Das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, ist unter anderem bei folgenden Faktoren deutlich erhöht:

  • erbliche Belastung
  • Rauchen
  • Untergewicht
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • verschiedenen Hormonstörungen
  • Langzeitmedikation mit Kortison
  • Immobilisation

Osteodenisto.Osteodensitometrie

 

 

 

 

 


 

Osteoporose-Früherkennung durch Knochendichtemessung sinnvoll?

Bei entsprechenden Risikofaktoren ist durch eine frühzeitige Diagnostik eine echte Vorbeugung (Prävention) durch eine Therapie, meist medikamentös, mit dokumentierten guten Ergebnissen möglich. Die Fachgesellschaften empfehlen bei Frauen ab 65 Jahren eine Knochendichtemessung. Bei Vorliegen von Risikofaktoren bereits ab 50 Jahren, bei Männern mit Risikofaktoren ab 60 Jahren.

DXA-Geraet

In unserer Praxis kommen zwei Verfahren zur Osteodensitometrie zur Anwendung:

1. die DXA-Methode (dual-energy X-ray absorptiometry) mit einem modernen Gerät. Ermöglicht neben der Knochendichtemessung mehrere Regionen auch die Bestimmung der Verteilung des Körperfettes.

2. die quantifizierte Computertomographie (QCT). Dabei wird die Knochendichte der oberen drei Lendenwirbelkörper ermittelt.

Weitere Informationen

Dachverband Osteologie

Wikipedia Osteodensitometrie

DXA-Gerätehersteller GE

www.radiologie.de

 

  • Die Untersuchung ist schmerzfrei und schnell durchzuführen. Gemessen wird der mittlere Mineralsalzgehalt (absoluter Dichte).
  • Durch den computergestützen Vergleich mit bekannten statistischen Mittelwerten der geschlechtsgleichen Altersgruppe (Z-Score) sowie dem der 30jährigen (T-Score) läßt sich das individuelle Risiko gut abschätzen. Liegen Voruntersuchungen vor, kann der Verlauf mit beurteilt werden.
  • Anhand dieser Werte kann im Falle einer verminderten Knochendichte entschieden werden, ob eine Therapie bzw. medikamentöse Behandlung indiziert ist.
  • Bei Interesse beraten wir Sie gerne.

Wer trägt die Kosten der Untersuchung?

Die Knochendichtemessung wird nur dann von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet, wenn

  • ein Knochenbruch ohne äußere Einwirkung vorliegt

Aus medizinischer Sicht ist diese Präventionsmaßnahme jedoch auch in vielen weiteren Fällen sinnvoll. Die Untersuchung wird dann nach der Gebührenordnung für Ärtze (GOÄ) abgerechnet und Ihnen persönlich in Rechnung gestellt.

Viele private Kassen übernehmen die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen.